Startseite » Startseite » Trollers Gill Ihr Konto  |  Warenkorb  |  Kasse   
Shop-Kategorien
Neue Produkte Zeige mehr
Räucherzange
Räucherzange
2,00€
4,06€

Alle neuen Produkte
Sonderangebote Zeige mehr
Elbenzauber Trauerbewältigung
Elbenzauber Trauerbewältigung
3,90€
3,51€

Alle Sonderangebote
Shop-Informationen
Impressum
Unsere AGB
Datenschutz
Versand & Bezahlung
Meine Philosophie
Termine
Sonderanfertigung
Hilfe / FAQ
Widerrufsrecht
Fragen Sie uns
Site Map
Trollers Gill

Yorkshire, England



Trollers Gill ist eine tiefe Schlucht oberhalb des Dorfes Appletreewick. An diesem unheimlichen und einsamen Platz steigen die Felsen zu beiden Seiten kahl und furchteinflößend auf. Aus den Spalten wachsen Eiben. Der Sage nach leben in den Höhlen der Schlucht Trolle, koboldartige und boshafte Geschöpfe, die sich nur nachts hinauswagen und Reisenden auflauern und sie belästigen. Werden sie bei Morgengrauen draußen überrascht, erstarren sie zu Stein. Der König der Trolle soll in einem unterirdischen, mit Stalaktiten geschmückten und mit Edelsteinen überzogenen Palast herrschen. Doch das meistgefürchtetste Gespenst in Trollers Gill und der sie umgebenden Landschaft ist der „Barguest", ein riesiger Hund mit langem Haar und tellergroßen feurigen Augen. Oft zieht er eine klirrende Kette hinter sich her. Trollers Gill ist angeblich einer der Orte, an denen er sich am liebsten aufhält. Die Landbevölkerung fürchtet ihn schon lange und macht lieber weite Umwege, als durch die Schlucht zu gehen, denn es heißt, ein Blick in seine Augen bedeute den sicheren Tod für den Betrachter. Die folgende Geschichte wurde aus dem Jahre 1881 berichtet. Ein junger Bursche aus der Gegend, stolz genug zu glauben, er könne die übersinnlichen Kräfte meistern, beschloß, sich den Barguest selbst anzusehen. In einer windigen Mondnacht stieg er über die Hügel, und es dauerte nicht lange, bis er am Fuße der Schlucht stand. Sie war zu tief, als daß Mondschein hätte eindringen können, und in der Dunkelheit vermeinte er, aus dem tosenden Wasser eine laute Stimme zu hören: „Laß es sein." Er schauderte und wurde zum ersten Mal in seinem Leben von wirklicher Furcht ergriffen. Trotzdem ging er weiter. Seine Schritte hallten wie eine Stimme aus einem verwunschenen Grab, bis er schließlich zu einer hohen Eibe kam, unter der er Schutz suchte. Nachdem er sich wieder gefaßt hatte, zog er einen Kreis auf dem Boden, sagte bestimmte Zauberformeln auf, kniete nieder, küßte dreimal die Erde und gebot dem Geisterhund mit feierlicher Stimme zu erscheinen. Ein Wirbelwind erhob sich, Feuer blitzte aus allen Felsspalten, erhellte die Schlucht, und mit einem wilden Gebell sprang der Hund hervor, aus seinen Augen sprühte höllische Glut ...
Am nächsten Morgen fand ein vorbeiziehender Schäfer unter der Eibe den Körper des jungen Mannes mit seltsamen Zeichen auf der Brust, die von keiner Menschenhand herrühren konnten. Als die Abendruhe sich senkte, ließen die Dorfbewohner auf dem Friedhof langsam den Sarg zu seiner letzten Ruhe hinab und hofften, daß ihre eigenen Kinder in Zukunft ihre Warnungen beachten und einen Bogen um das Versteck des Barguest machen würden.  

 


Artikel-und Infosuche
 
Verwenden Sie Stichworte, um ein Produkt oder Informationen zu finden.
erweiterte Suche
Warenkorb Zeige mehr
0 Produkte
Anmeldung

Email Addresse

Passwort



Passwort vergessen?

Informationen
Keltischer Baumkreis

Die heutige Tagesrune

ALGIZ

Musik- und Buchempfehlungen
Alle anzeigen



Alle anzeigen

Copyright © 2004-2016 Kelten-Shop/Ulf Henke, optimiert für 1280x1024 Pixel
Konzept und Realisierung: Tek Art Dezigns, Powered by oscommerce