Startseite » Startseite » Runenherstellung Ihr Konto  |  Warenkorb  |  Kasse   
Shop-Kategorien
Neue Produkte Zeige mehr
Zubehör: Feuerzeuggas, 250ml
Zubehör: Feuerzeuggas, 250ml
3,10€

Alle neuen Produkte
Sonderangebote Zeige mehr
Elbenzauber Trauerbewältigung
Elbenzauber Trauerbewältigung
3,90€
3,51€

Alle Sonderangebote
Shop-Informationen
Impressum
Unsere AGB
Datenschutz
Versand & Bezahlung
Meine Philosophie
Termine
Sonderanfertigung
Hilfe / FAQ
Widerrufsrecht
Fragen Sie uns
Site Map
Runenherstellung

Runen selbst herstellen

Vorab ist zu sagen das es für die Herstellung und Form der Runensteine keine konkreten Vorschriften gibt. Weder das Material noch die genaue Form ist ausschlaggebend. Runensteine werden zwar traditionell aus Holz oder Stein hergestellt, aber Glas oder Ton z.B. sind auch möglich. Generell ist nur eins wichtig: Sie, die Sie mit den Runen arbeiten, sollten eine gute persönliche Beziehung dazu haben. Nicht jeder ist so handwerklich begabt, um sich seine Runensteine selbst herzustellen. Wenn Sie Runensteine kaufen, sollten Sie darauf achten, das Sie zu dem Material eine besondere Affinität haben. Um sicher zu gehen, das die Runen Ihre Energie aufnehmen, müssen Sie eine Runenweihe durchführen, auf welche ich aber später nochmal zurück komme.

Aufgrund meines persönlichen Wirkens werde ich nur näher auf die Runenherstellung in Holz eingehen. Ich liebe Holz, ein anderes Material kommt für mich persönlich auch nicht in Frage. Aber das ist wiegesagt mein persönlicher Geschmack. Bedenken Sie, das Sie eine Beziehung zu dem Material haben sollten, wenn Sie mit Holz nichts anfangen können, sollten Sie lieber Runensteine aus Stein oder z.B. Glas nehmen.

Das benötigen Sie:
Die Basis, also die Holzscheibchen, entsprechend der Anzahl Ihres gewünschten Futhark, mit dem Sie arbeiten wollen. Ich möchte Ihnen die Verwendung des älteren Futhark ans Herz legen, für welches Sie 24 Runensteine benötigen.
Das Holz können Sie sich im Wald suchen (bedanken Sie sich beim Baum !) oder Sie versuchen es z.B. in einer Baumschule. Das Problem bei frischem Holz ist, das Sie es erst trocken müssen. In der Regel und auf natürliche Weise dauert das mehrere Jahre, bevor die Holzfeuchte ein Maß von unter 10 % erreicht. Solange wollen Sie natürlich nicht warten. Eine Möglichkeit besteht in der Trocknung in einer Trockenkammer, welche Sie z.B. in einem Sägewerk in Ihrer Nähe finden. Eine weitere können Sie auch Zuhause vollziehen, und zwar in der Mikrowelle. Das ganze ist etwas defizil, Sie müssen dabei sehr genau auf die Zeit achten und sollten es erstmal mit einem kleinen Stück probieren. In der Mikrowelle wird organisches Material von innen erwärmt, Sie müssen aufpassen und dürfen das Holz nicht zulange drinlassen, sonst verkohlt Ihnen das Holz von innen. Folgende Regel hat sich bewährt: 2 Minuten Auftauphase, 10 Minuten Ruhephase, nach jedem Durchgang wiegen Sie das Holz mit einer Küchenwaage, sobald keine Änderung im Gewicht mehr zu verzeichnen ist, ist das Holz als "trocken" zu bezeichnen und Sie können es nun weiter verarbeiten. Ich bevorzuge allerdings den natürlichen Weg der Trocknung (nebenbei: keines der Produkte in unserem Shop ist so getrocknet), aber das ist ja alles Ansichtssache und dieser Tip ist für die Pragmatiker unter Ihnen sicher hilfreich.
Das Holz müssen Sie nun noch in entsprechende Holzrohlinge sägen.

Anmerkung: Bei uns können Sie schon vorgesägte und trockene Rohlinge in verschiedenen Holzarten und verschiedenen Bearbeitungsstufen bestellen.

Die sägerauen Rohlinge müssen nun noch geschliffen werden (von Hand !), besorgen Sie sich dazu aus dem Baumarkt Schmirgel(Sand)papier in folgenden Stärken: 60er, 100er und 320er Körnung und wenden es nacheinander an. Dadurch schaffen Sie es sehr schöne glatte Rundungen herstellen. Das Sandpapier mit der 320er Körnung wenden Sie erst nach dem einbrennen, schnitzen etc. an.

Je nachdem, wie Sie die Runen auf das Holz bringen wollen, benötigen Sie entsprechendes Werkzeug.
Brennen:
Im Baumarkt gibt es erschwinglich sogenannte Lötpistolen zu kaufen, welche sich hierfür hervorragend eignen. Um sich die Arbeit zu erleichtern, zeichnen Sie sich die Runen vorher auf die Runensteine. Durch das einbrennen entsteht rings um die Brandstelle ein Grat von verbranntem Holz welchen Sie mit 100er Sandpapier wegschmirgeln können.

Schnitzen:
Fordert eine etwas geübtere Hand (haben Sie Acht auf Ihre Finger!). Besorgen Sie sich im Baumarkt oder im Fachhandel ein Schnitzmesser, zur Not tut es auch ein sehr scharfes Küchenmesser. Geeignet sind auch Linol-Schnittmesser, ich habe auch schon Messer-Set's gesehen, welche Skalpell-ähnlich sind, zwar von billiger Machart (ca. 2-4 €) aber für unseren Zweck vollkommen ausreichend sind. Um sich die Arbeit zu erleichtern, zeichnen Sie sich die Runen vorher auf die Runensteine. Führen Sie nun das Messer mit ruhiger Hand in einem Winkel von ca. 45-50 Grad erst auf der einen Seite ihrer Bleistiftlinie dann auf der anderen. Der Nachteil beim Schnitzen ist die Erkennbarkeit der Runen, je nach Geschmack können sie die Runen mit einem sehr feinem Pinsel mit Farbe nachmalen. Nehmen Sie eine Kontrastreiche Farbe wie Rot, allerdings sollten Sie wasserfesten Lack benutzen.

Fräsen:
Vom einfräsen der Runen in Holz möchte ich abraten, Stein ist dazu wesentlich besser beeignet. Der Grund dafür liegt in den Fasern des Holzes. Prinzipell könne Sie das natürlich machen, nur sollte es jahrelang abgelagertes (sehr trockenes) und zudem sehr hartes Holz sein. Weiches Holz, ob trocken oder nicht ist hier weniger geeignet, da bei sehr vielen weichen Hölzern die Fasern sehr lang sind (z.B. fast alle Nadelhölzer, Weide usw.) und mittels Fräskopf nicht ordentlich geschnitten werden können, da die üblichen Fräsköpfe nicht über die erforderliche Schärfe verfügen. Es entsteht dadurch ein äusserst häßlicher Fransenrand. Wenn Sie es trotzdem auf diese Weise proieren möchten, so stehen Ihnen übliche Frässysteme ala Proxxon und Dremel aus dem Fachhandel zur Verfügung.

Aufmalen:
Zum Umgang mit Pinsel und Farbe brauche ich wohl kaum etwas sagen, ich denke jeder hat beides schon mal in der Hand gehabt .)
Sie sollten allerdings für die Haltbarkeit wasserfesten Lack benutzen.

Lassen Sie sich mit der Herstellung ruhig Zeit, niemand drängt Sie, niemand hetzt Sie.

Zum Abschluss sollten Sie Ihre Arbeit entsprechend Versiegeln. Dies können Sie mit Öl, Wachs oder Schellack tun, bekommen Sie im einschlägigen Fachhandel. Natürlich können Sie die Runen auch in Ihrer natürlichen Oberfläche belassen, wenn Sie die Runen allerdings für einige Jahre angefertigt haben, sollten Sie die Runen versiegeln. Durch die Versiegelung wird das Holz auch "angefeuert", d.h. nur durch entsprechende Behandlung kommt die wunderschöne Farbe und Maserung der Hölzer zum Vorschein.

Der Runenbeutel
Ihre neuen Runensteine sollten natürlich auch einen passenden Aufbewahrungsort haben. Dies kann traditionell ein Beutel aus Leder oder Stoff sein. Oder auch ein kleines Kästchen. Passende Lederbeutel, auch mit Samtinlay finden Sie in unserem Shop.
Selbstverständlich können Sie sich den Beutel auch selbst nähen.

Ein Beutel oder Kästchen behütet Ihre Runen und hält Sie zusammen.

Energetisierung von magischen Gegenständen / Runenweihe
Ihre Runensteine und der Runenbeutel sind magische Gegenstände, sie sind Werkzeuge Ihrer eigenen Magie, und es empfiehlt sich, diese mit Eigenenergie aufzuladen. Man kann sich jetzt darüber streiten, ob die verwendete Energie von einem selbst kommt oder ob man lediglich der Verbreiter dieser ist, doch tut das hier nichts zur Sache und ist mehr etwas für theoretische Diskussionen als für die praktische Arbeit, auf die wir hier gesteigerten Wert legen. Es ist also notwendig, unsere Werkzeuge (Runensteine, Zauberstäbe, Messer, Amulette, Kristalle, etc.) von Zeit zu Zeit mit Kraft aufzuladen, sie zu energetisieren. Wir können nicht erwarten, daß nur sie uns Kraft und Schutz geben, sondern wir müssen ihnen auch etwas für ihre Dienste geben.
Wie Sie eine Runenweihe vollziehen, finden Sie
hier.


Bedeutung einiger verschiedener Holzarten
Buche: Die Buche ist ein sehr gutmütiger und sanfter Baum. Ihr Holz eignet sich gut zur Herstellung der Runensteine, die Energie des Holzes gilt als neutral, sie hält sich zurück und mischt sich nicht ein. Für den Anfang gut geeignet und auch leicht zu bearbeiten.
Eiche: Der Baum der Nerthus und des Thor, ein sehr machtvoller Baum, den so leicht nichts unterkriegt. Wollen Sie Ihren Runensteinen eine machtvolle, zähe, gewaltig waltende Energie unterlegen, dann verwenden Sie das Holz der Eiche. Menschen, die gern Heavy Metal oder Hardrock hören und dessen Energie umsetzen können, korrespondieren zum einen mit dem Gott Thor, dem Donnerer, und zum anderen mit seinem Baum und dessen Energie. Runensteine aus Eichenholz sind etwas für archaische Menschen.
Eibe: Die Eibe korrespondiert mit der Göttin Hel (Frau Holle) sowie dem Gott Loki. Sie ist der beste Führer in die Unterwelt, den ich kenne. Sie ist sehr machtvoll, und ihre Energie führt uns sehr schnell in die eigene und die kosmische Unterwelt. Ihr Holz ist sehr hart, dafür sehr schön gemustert, läßt sich aber am schwersten von allen hier genannten Holzarten bearbeiten. Die Arbeit lohnt sich, ist jedoch erst fortgeschrittenen Runenkundigen zu empfehlen, zumal die Eiben sehr selten geworden sind. Vor Eiben kann kein Zauber bleiben... .
Hasel: Die Hasel ähnelt in ihrem Wesen ein wenig der Buche mit ihrer neutralen Eigenschaft, strahlt aber etwas stärker. Für Menschen, die noch auf der Suche nach ihrer eigenen Wahrheit sind, empfiehlt sich die Hasel besonders.
Esche: Für Menschen, die der mythologischen Überlieferung nacheifern, der rechte Baum, jedoch etwas schwer zu bearbeiten.
Erle: Auch einer der alten Zauberbäume. In England stand die Todesstrafe auf das Fällen einer Erle! An eine Strafe anderer Art sollten wir auch denken, wenn wir uns ungefragt an dieser mächtigen Baumwesenheit vergreifen. Wenn's erlaubt ist, dann kann man sehr schöne Runensteine aus ihrem Holz anfertigen, die besonders zum Ergründen der tiefsten inneren wie äußeren Zusammenhänge geeignet sind.
Kirsche: Wer kennt nicht die liebevolle Umarmung eines Kirschbaums. Die gleiche liebevolle Energie besitzen die Runensteine aus ihrem Holz. Wer sehr sanft und mit zarter Haut beschaffen ist, tut gut daran, Runensteine aus Kirschholz anzufertigen. Kirsche schützt die Liebe und gibt Vertrauen.
Linde: Die Linde kann man ebenso wie die Kirsche einstufen, wenn sie auch wesentlich erotischer daherkommt, schließlich ist Freyja ihre Schutzpatronin. Für liebesbedürftige Feuermenschen zu empfehlen.


Artikel-und Infosuche
 
Verwenden Sie Stichworte, um ein Produkt oder Informationen zu finden.
erweiterte Suche
Warenkorb Zeige mehr
0 Produkte
Anmeldung

Email Addresse

Passwort



Passwort vergessen?

Informationen
Keltischer Baumkreis

Die heutige Tagesrune

GEBO

Musik- und Buchempfehlungen
Alle anzeigen



Alle anzeigen

Copyright © 2004-2016 Kelten-Shop/Ulf Henke, optimiert für 1280x1024 Pixel
Konzept und Realisierung: Tek Art Dezigns, Powered by oscommerce