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Newgrange

 

 

700 Jahre vor den großen Pyramiden entstand im irischen Boyne Valley eines der wichtigsten europäischen Monumente der Jungsteinzeit, Newgrange. Es ist eines der größten Ganggräber und der Welt ältestes Sonnenobservatorium. Einmal im Jahr wird die Grabkammer, tief im inneren, durch die Strahlen der aufgehenden Mitwintersonne  erleuchtet. Der Hügel über der zentralen Grabkammer hat einen Durchmesser von 85 Metern. Ein einzelner Mensch hätte 6000 Jahre gebraucht, um die 200000 Tonnen Stein und Erde aufzuschichten. Newgrange ist eine der Pyramiden Europas, ein riesiger Berg aus Felsen, Steinen und Erde, der von diesen 5 Tonnen schweren Randsteinen begrenzt wird, auf einigen sind Symbole eingraviert. Über den Randstein erhebt sich diese Wand aus Quarz, er stammt aus Wicklow etwa 50 km südlich von hier. Quarz schimmert in der Sonne und vielleicht auch beim Mondschein. In über 5000 Jahren ist Newgrange kaum verfallen. Es war in erstaunlich gutem Zustand als man es 1966 hauptsächlich mit Originalmaterial restaurierte. Über dem Eingang der Grabkammer gibt es ein Dachfenster. Diese Luke dient nur dem Licht als Zutritt zum Innersten des Grabhügels, ein herrliches Beispiel jungsteinzeitlicher Monumentalarchitektur. Bei Sonnenaufgang zur Wintersonnenwende scheint die Sonne genau in dieses Dachfenster. Es ist ein niedriger, enger und dunkler Gang, durch den wir uns hier zwängen. An den Wänden kann man diese fremdartigen und geheimnisvollen Muster erkennen, die in die Felsen geritzt sind. Am Ende des Ganges öffnet sich dann unvermittelt ein großes, kreuzförmiges Gewölbe. Wenn man hierher kommt und diesen Raum betritt, dann spürt man ihn plötzlich, diesen völlig anderen Ort. Wir sind in einer anderen Welt. Zunächst wurden die Wände des Zugangskorridors und der Grabkammer aus Felsen errichtet, nachdem beides mit hunderten, flacher sich überlappender Steine abgedeckt war, wurde schließlich der Grabhügel aus Steinen und Erde darüber geschichtet. Das Ganze ist seit 5000 Jahren völlig wasserdicht. Schauen wir uns einige der großen Monumente an, wie Stonehenge oder Newgrange, dann wird absolut klar, dass die Menschen die sie erbaut haben, die Bewegungen von Sonne und Mond zu deuten wussten. Es kann also kein Zufall gewesen sein, dass man sie so gebaut hat. Die Erbauer mussten beobachten, verstehen und sich vorstellen können was Sonne und Mond tun und sie mussten experimentieren, um sicherzustellen, dass sich alles in Zyklen wiederholt. Es ist vielleicht nicht überraschend, das die Menschen von dem, was sie am Himmel sahen, fasziniert waren. Erstaunlich ist aber die Genauigkeit ihrer Beobachtungen, selbst kleine Schwankungen im Lauf der Gestirne, die sich über mehrere Jahre erstrecken, wurden exakt gemessen. Welche periodischen Bewegungen der Himmelskörper spiegeln nun die großen Monumente wieder? Während die Erde in einem Jahr die Sonne umkreist, wandern die Punkte von Sonnenauf- und -untergang entlang des Horizonts. Am kürzesten Tag, der Wintersonnenwende, liegen sie am weitesten südlich. Mit jedem Tag geht die Sonne dann ein Stück weiter nördlich auf und unter, bis zur Sommersonnenwende, hier erreicht sie den nördlichsten Punkt. Wie bei einem Pendel kommt diese Bewegung an jedem der Extreme zum Stillstand. Mondauf- und  Untergang folgen einem ähnlichen Schema, allerdings in einem monatlichen Zyklus, da der Mond die Erde in 28 Tagen umkreist. Die Extrempunkte dieser Zyklen heißen Mondwenden. Der Mond zeigt jedoch einen weiteren, überlagerten Zyklus. Die gegenüber der Erdachse gekippte Mondbahn torkelt wie ein Kreisel mit einer Umlaufzeit von 18,6 Jahren um die Erde. Über diesen Zeitraum verändert sich der Abstand zwischen den Mondwenden zyklisch. Ist die Distanz zwischen nördlichstem und südlichstem Mondaufgang eines Monats am längsten, so spricht man von der großen Mondwende, ist sie am kürzesten, so die kleine Mondwende erreicht. Die Erbauer wählten Sonnen- und Mondwenden als heilige Zeitpunkte, weil dadurch Anfang und Ende natürlicher Abläufe begrenzt sind. Newgrange liefert zur Wintersonnenwende ein frappierendes Beispiel dafür. Jeden Winter, um den 21. Dezember herum, scheint die Sonne eine Woche lang, immer bei Sonnenaufgang  durch die Dachöffnung, den Gang entlang, bis in den hintersten Winkel der Grabkammer, aber der Steinblock auf den der Lichtstrahl trifft trägt keinerlei Symbolik. Für einen Sonnentempel schon sehr merkwürdig. Doch wenn wir in die dunklen Seitenkammern anschauen, finden wir im Schatten diese eigenartigen Symbole und sie finden sich an den Wänden aller Seitenkammern und auch im Gang, wo niemals direktes Sonnenlicht hingelangt. Über die Bedeutung dieser spiralförmigen Ornamente wurde viel spekuliert. Vielleicht haben sie etwas mit dem Mond zu tun? Am dunkelsten in Newgrange sind diese Seitenkammern. In der westlichen Kammer hinter der  Steinplatte. An der Kammerwand, befinden sich diese Symbole. Eine gedachte Linie von diesem Stein durch die östliche Kammer, würde am Horizont den Punkt markieren, wo alle 18,6 Jahre der Mond untergeht. Kann es sein, das Newgrange nicht nur mit der Sonne zu tun hat, sondern auch mit dem Mond?

 


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