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Kilnabuonia

 County Kerry Irland


Unterwegs auf dem Weg des Nebels, zu einem Platz der Magie, der Kraft und der Einsamkeit. Ein Ort, den man suchen muß wie eine seltsam getönte Muschel am Strand oder einen bizarr geformten Stein im Bachbett. Hoch oben am Hang einer Kuhweide wird man eine Ansammlung von Steinen entdecken. Einen Wegweiser gibt es nicht. Aber nachdem man auf gut Glück den steilen Hügel hochgestiegen ist, sieht  man  sich unvermutet einer entrückten, seltsamen Idylle gegenüber. Von hier oben schaut man über die Küste von Kerry und weit, weit über das Meer hin bis zur Vogelinsel Little Skellig und weiter bis nach Skellig Michael, der berühmten Klosterinsel . Kilnabuonia, so heißt der Ort, an dem man hier steht, er soll einst heidnisch gewesen sein. Doch wenn man ihn erkundet, wirst man zwei halbverfallene Gebetshäuser finden, von den Mönchen des frühen Christentums Stein für Stein mühsam aufgeschichtet. Wie giftige, eifersüchtige Wächter wachsen purpurne Fingerhutsäulen vor dem Eingang. Natürlich sind diese Gebetshäuser nicht so makellos erhalten wie das berühmte Gallarus' Oratory auf der Dingle-Halbinsel. Aber dafür muß man sie auch nicht mit Busladungen voll Touristen teilen. Reste von bienenkorbartigen Wohnhütten, moosüberwachsen, geschmückt mit Fächern von Farn, verschwimmen im Abenddunst. Zwischen ihnen steht ein ergreifend grob gehauenes, archaisches Kreuz. Kein süßlich verkitschtes Christentum, sondern ein Glaube, erschütternd wie eine Urgewalt, muß hier geherrscht haben. Unterhalb der Hütten gibt es einen steinernen Reliquienschrein mit einem Loch. Hierdurch durften die Gläubigen die Gebeine des Heiligen befühlen, der darin untergebracht war. Wenn man ein wenig herumwandert, findet man ganz in der Nähe die Überreste eines keilförmigen Galeriegrabes aus dem Megalithikum.
Und, nur ein paar Schritte den Hang hinunter, Richtung Meer, eine heilige Quelle, die sich unter Büschen verbirgt. Heidnisches und Christliches sind ineinandergewachsen in Kilnabuonia, das seine Kraft bewahrt hat unabhängig vom jeweiligen Glauben, jenseits aller Zeit. Wenn man aber wissen will, warum die wilden, heidnischen Kelten das Christentum respektiert haben und nach und nach widerstandslos übernahmen, dann sollte man weiterreisen nach Skellig Michael , der Insel. Dort  kann man erfahren, wie sich ausgerechnet die Nachfahren der Druiden zu den extremsten, leidenschaftlichsten und asketischsten Mönchen Europas entwickelten.


Quelle: Magisch Reisen - Irland, Sabine Korte / Mathias Weigold, Goldmann Verlag, ISBN: 3-422-12292-9


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