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Keltische Deutung

Die Kelten waren ein sehr naturverbundenes Volk. Dies zeigte sich unter anderem auch darin, daß die Kelten Eigenschaften der Menschen mit denen von Bäumen oder eben bestimmten Holzarten in Verbindung brachten. So wie man nicht jeden Menschen für etwas einsetzen kann, so kann muß man auch je nach Einsatzgebiet das am besten geeignetste Holz wählen. Die Verbindung der Kelten zu den Bäumen und eben zu Holz war besonders eng. Bäume waren in dieser Zeit aber keineswegs nur Lieferanten für wertvolles Bau - und Heizmaterial. So war beispielsweise der keltische Baumkreis auch als Kalender zu sehen, mit welchem man den zyklischen Jahreszeitenablauf sehr gut darstellen konnte. Auch auf spiritueller Ebene waren bestimmte Holzarten von großer Bedeutung. Aus diesem Grund wurde unter anderem bei der Herstellung  von Gebrauchsgegenständen z.B. von Schalen, Truhen und vielen anderen Dingen die zu verwendende Holzart in Abhangigkeit ihrer spirituellen Bedeutung gewählt, so fertigte man damals Schatztruhen fast nur aus Zedernholz . Hier haben wir Ihnen dafür noch einige andere Bespiele zusammengetragen.

Die Druiden sahen in der Eiche die große Kraft der Individualität, die Stärke, die man braucht, um sich selbst zu finden und zu verwirklichen; sie symbolisiert ein eigenständiges Leben jenseits dem Urteil der Masse. Deshalb haben sie die Eiche auch auserkoren, nur für einen Tag, für den Frühlingsanfang zu stehen.

 

 

Der Haselbaum steht bei den Druiden eng in Beziehung zur Zeugung neuen Lebens. Seine Früchte weihten sie der Göttin der Fruchtbarkeit und der Baum selbst galt ihnen als Symbol der Zähigkeit, Vielseitigkeit und Durchsetzungskraft.

 

 

Den Kelten gilt die Eberesche als Symbol für den Übergang von Winter zu Sommer (und umgekehrt), als Vermittler zwischen vermeintlichen Gegensätzen und als "Frühwarner" für bevorstehende Veränderungen. Der Samen der Eberesche ist für Vögel unverdaulich - für die Kelten war das ein Zeichen, dass die Weisheit dieser Pflanze auf der ganzen Welt verbreitet werden sollte.

 

Auf sicheren Grund, auf Bequemlichkeit, auf die üblichen Rahmenbedingungen legt dieser Baum wenig Wert. Er "umarmt" manchmal sogar feindliche Lebensumstände. Für die Kelten war der meist zweistämmige Wuchs des Ahorns zudem ein Symbol für den Kampf um Identität.

 

 

Die Kelten maßen dem Nussbaum eine überdurchschnittlich lange Zeitspanne in ihrem Kalender zu. Er galt ihnen als Symbol für die Blütezeit, die Zeit vor dem alljährlichen Kräftelassen und Absterben der Natur. Der Nussbaum war ein Zeichen für die Suche nach dem Beständigen, Unvergänglichen, nach dem Ewigen.


 

Die Ausgewogenheit im Geben und Nehmen der Pappel, ihr vielseitig verwertbares Holz und damit ihr hoher Nutzen, veranlasste die Kelten, diesem Baum gleich drei Jahresperioden zu widmen. Das schnelle Wachstum war ihnen ein Zeichen des Strebens nach Überwindung der Ungewissheit.

 

 

Die Kastanie war für die Kelten das Paradebeispiel eines Baumes, den die Umwelt höchst selten gemäß seinen natürlichen Anlagen wachsen lässt. Beschneidet man eine Kastanie, schlägt sie nämlich ungeheuer schnell wieder aus, verliert dabei aber deutlich ihre ursprüngliche Form. Dieser Baum bemüht sich so sehr, nützlich zu sein, dass er fast zum Symbol für den Gehorsam wurde.

 

Die Kelten fertigten aus Eschenholz ihre Waffen, deshalb findet man diesen Baum auch sehr häufig in der Nähe ihrer Festungen. Aber Rinde und Blätter waren auch in der keltischen Naturheilkunde unentbehrlich (beispielsweise gegen Fieber, Wundbrand, Rheuma oder Gicht). Die Druiden bedienten sich des Eschenholzes, um Regen zu machen oder die zerstörerische Kraft des Wassers zu bannen. Die Esche war ein Symbol dafür, die persönliche Freiheit zu finden, zu verteidigen und zu erhalten.

 

Den Kelten diente die Hagebuche über Jahrtausende hinweg als unübertreffliche Heckenpflanze. Eng aneinander gepflanzt ersetzte sie ihnen manchmal sogar Festungsmauern - so hart ist ihr Holz. Und wie im Niederbayerischen, wo der Begriff des "Hagebuchenen" für einen besonders bodenständigen und widerstandsfähigen Naturmenschen gebraucht wird, sahen auch die Kelten in der Hagebuche ein Symbol für Zuverlässigkeit, Disziplin und Härte in einem positiven Sinne.

 

Die Kelten brachten die Samen dieses Baumes mit, weil sie seine Fruchtbarkeit und seine süßen Früchte schätzten. Er ist somit ein Zeichen für den Sinn für das Schöne und Süße, aber auch für Weltoffenheit. Der Feigenbaum demonstrierte den Kelten, wie empfindlich Feinfühlige und Sensible auf härtere Lebensumstände, Kälte und wenig Licht reagieren.

 

Für die Kelten war die Birke der Lichtbaum schlechthin, der Baum der Bescheidenheit und des Wissens um das Wesentliche. Deshalb weihten sie ihm den 24. Juni - den dritten Tag nach der Sommersonnenwende (so wie die Christen Weihnachten, den dritten Tag nach der Sonnenwende im Winter, zu einem ihrer höchsten Feiertage auswählten).


 

 

Die Buche war dazu bestimmt, sich durchzusetzen. Deshalb bekam sie einen Sonderplatz im Baumkreis der Kelten (sie symbolisiert nur einen Tag. Die Buche steht an einem der vier Hauptmarken des Sonnenjahres und galt als Symbol der Stärke in der Gemeinschaft.

 

 

Nur zwei Obstbäume haben die Kelten in ihren Baumkalender aufgenommen - die Feige und eben den Apfelbaum. Wenn man einen Apfel quer aufschneidet, wird ein fünfzackiger Stern im Kern der Frucht sichtbar. Für die Kelten war die Fünf die Zahl der Liebe. Der Apfelbaum galt ihnen daher als Symbol der Vollendung, einer Kraft, die alle Gegensätze und alles Trennende vereint: Natur und Mensch, Gut und Böse, Leben und Tod, diese und die "Andere Welt". Sie sahen in ihm ein Zeichen für die Sehnsucht nach Vollendung.

 

Der Tannenwald mit seinem Stöhnen und Ächzen verkörperte für die Kelten die magischen Urkräfte, das Unfassbare - von der Geburt bis zum Tod. Doch die Tanne steht im keltischen Baumkreis auch für die Suche nach Geborgenheit. Denn die Pflanze, die sich freiwillig den härtesten Umweltbedingungen, also im übertragenen Sinn Leid und Verletzungen aussetzt, war ihrer Meinung nach ein Symbol für die Suche nach Schutz und Vertrauen im Schoß der Urmutter.

 

Die Ulme als ein Symbol der guten Gesinnung, weil Ulmen anderen Pflanzen kein Licht rauben. Die Ulme ist auf maßvollen, gerechten Ausgleich und auf eine sinnvolle Lebensgrundlage für alle bedacht. Aber sie war den Kelten auch ein Zeichen für altruistische Individualität und die schöpferische Kraft, die aus dieser edlen Geisteshaltung erwächst.

 

Für die Kelten war die Zypresse ein mystischer Baum, dessen Wurzeln tief in der Vergangenheit liegen. Seine regelrechte Sucht nach Sonne und Licht symbolisierte für sie das Streben nach Erkenntnis, nach Kultur und einem autonomen, freien Lebensstil. Er galt zudem als Symbol für die Seelenwanderung.

 

 

Die Zeder, der Baum der Erleuchteten. In Truhen aus Zedernholz bewahrten sie ihre kulturellen Schätze auf. Dieser Baum war ihnen ein Symbol für Größe und Führung in einem positiven Sinn.

 

 

Von den Kelten wurde die Kiefer Feuerbaum genannt und Feuer war gleichbedeutend mit Überleben. Aber die Kiefer war ihnen auch Symbol der Vorsorge, der Selbstkontrolle, des praktischen Verstandes - das Licht der reinen Vernunft.

 

 

Die Bedeutung der Weide für die Kelten lässt sich leicht aus ihrer Zeit im Baumkreis ableiten. Vom 3. bis 12. September stehen Weiden in vollem Saft. Es ist die ideale Zeit, sie zu schneiden, da sie dann am geschmeidigsten sind. In der keltischen Symbolwelt standen sie daher für einen Lebenstypus, der sich nur schwer in Normen pressen lässt. Er liebt die Natur - und die Natur liebt ihn. Geschmeidig wie eine Weide zu sein heißt, sich nicht festzulegen, auch Gegensätze leben und bis an Grenzen gehen zu können.

 

Die Kelten glaubten, dass unter Linden das Licht der reinen Wahrheit an den Tag kommt. Galt es in Rechtsstreitigkeiten eine Lösung zu finden, versammelte man sich unter Linden. Es hieß, dass ihr Duft die Richter milde und streitende Parteien versöhnlich stimmt. Aber den Kelten war die Linde ebenfalls ein Symbol für Verletzlichkeit. In der Nibelungensage finden wir dafür ein weiteres Beispiel: Das Blatt einer Linde fiel zwischen Siegfrieds Schulterblätter, als er unter ihr im Drachenblut badete - und dadurch blieb sein Herz verletzlich.

 

Der Tag des Ölbaums, wie der Olivenbaum auch genannt wird, ist die Tagundnachtgleiche am 23. September. Er ist ein Symbol für die weise Mitte und Lebensklugheit. Zusammen mit dem Feigenbaum und der Weinrebe ist er das Symbol für Glück und Wohlstand.


 

Den Kelten galt die Eibe fast als Gottheit - doch der Baum des Todes schreckte sie nicht. Denn für die Druiden war sie ein Symbol der Ewigkeit, der Überwindung des Todes durch die Weisheit.


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