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Götterwelt

Über die 400 keltischen Götter und Göttinnen, die bis heute bekannt sind, wissen wir nicht sehr viel. Manche Götter wurden sowohl auf dem Festland als auch in Britannien und Irland verehrt. Schriftliche Zeugnisse über den gallischen Götterhimmel finden sich in den Aufzeichnungen der zeitgenössischen Griechen und Römer. In Irland und Wales geben die jeweiligen Sagenkreise Aufschluss über den keltischen Götterhimmel. Die Kelten verehrten auch Naturerscheinungen wie Bäume, Tiere oder Steine und besonders die Quellen der Flüsse als Kinder der Mutter Erde. Sie galten als Sitz einer heilbringenden Göttin. Viele europäische Flüsse erhielten deshalb Namen von einer Göttin: z.B. die Donau, die Marne oder die Seine. Ich habe hier einige Götter und Göttinnen für euch zusammen gestellt:

Esus (Hu Hesus), der Gott mit dem Mistelzweig
Esus war der Gott mit dem Mistelzweig, der meist in Begleitung eines Ebers erschien. Häufig wird er auch mit einer Axt, einen Baum fällend, dargestellt. Er war der Gott des Reichtums und des Krieges. Sein Name hat eine spirituelle Bedeutung: “Hu” steht für den Samen und das Kind, aus dem der Riese wächst, “Hesus” bedeutet Atem oder Geist und steht für den Geist des Wachstums, der dem Baum innewohnt.

Cernunnos, der Hirschgott
Bereits in der Steinzeit verehrten die Menschen einen Hirschgott. Möglicherweise handelt es sich bei Cernunnos um dessen Nachfolger. Cernunnos wurde meist mit einem Hirschgeweih dargestellt. Sein Name bedeutet “der einen Scheitel wie ein Hirsch hat”. Dieser Gott wurde in weiten Teilen als Gott der Naturkräfte, der Bäume und Tiere sowie der Fruchtbarkeit verehrt. Er könnte ein Sinnbild für die Gestaltveränderung bzw. -wanderung zwischen Mensch und Tier sein, die in der Kelten-Literatur so häufig beschrieben wird. Die Christen sahen diesen gehörnten Gott, der zur Hälfte Mensch und zur Hälfte Tier war, als Inkarnation des Teufels an.

Taranus (Taranis), der große Donner
Taranis galt als Herrscher des Himmels und Donnergott (Taran=Donner). Seine Symbole sind ein Pferd mit menschlichem Kopf, ein Feuerrad, der Adler und sein stilisiertes Auge. Auch er gilt als grausamer Gott. Ihm zu Ehren sollen Menschen in jenen riesigen, aus Weiden geflochtenen Käfigen in Menschengestalt verbrannt worden sein.

Teutates, der Widdergott
Teutates war ein Heldengott und Krieger. Sein Name könnte auf den ägyptischen Thoth zurückgehen. Die Römer verglichen ihn mit dem Kriegsgott Mars, aber auch mit Merkur, da er als Lehrer und Gott der Händler und Reisenden galt. Auf Darstellungen erscheint er in Begleitung eines Widders oder auch eines Ebers. Seine Aufgabe war es, die Toten auf ihrer Reise in die Anderwelt zu begleiten.

Epona, die Pferdegöttin
Epona war die Göttin der Pferdezucht und eine Fruchtbarkeitsgöttin. Als solche entspricht sie der Großen Göttin. Epona wurde in ganz Europa verehrt. Die meisten Darstellungen zeigen sie im Damensattel reitend. Oft wird sie von einem Hund oder einem Vogel begleitet. Ein Schlüssel in der Hand steht symbolisch für ihre Fähigkeit, das Tor zur Anderwelt zu öffnen.

Dagda, der Vater aller und Lüstling mit der Keule
Dagda war ein vorkeltischer Sonnengott. Er war sowohl der Vater der Urgöttin Dana als auch ihr Sohn, zugleich Totengott und Gott der Druiden. Er trägt die Beinamen Eochaid Ollathair - der Vater aller, Ruad Rofessa - Herr großen Wissens und Aedh - Feuer. Er war also ein dreieiniger Gott, ein Gott mit dreifacher Gestalt. Man nannte ihn den “guten Gott”, womit gemeint war, dass er alles gut konnte. Sein Aussehen war jedoch alles andere als gut! Dagda war ein einäugiger Riese mit abstoßendem Äußeren. Seine Attribute waren ein großer Kessel, dessen Inhalt nie versiegte und eine gewaltige eiserne Keule. Mit der einen Seite der Keule konnte Dagda Menschen töten und sie mit der anderen Seite wieder zum Leben erwecken. Mit der Hilfe des Kessels ernährte er sein Volk.

Dana, die Mutter aller
Dana, die uralte Erdmutter, auch Danu oder Anu genannt, war auch im Orient und bei den Mittelmeervölkern bekannt, und man huldigte ihr sowohl in Griechenland als auch in Irland. Von Dana sollen die griechischen Danaer und die irischen Tuatha de Danann abstammen. In Irland und Wales galt sie als die Große Göttin, die Mutter aller Götter und Menschen. Ihre dreifache Gestalt entfaltete sich in Irland zu den drei Göttinnen: Birgit, die junge Frau, Banba, die “Mutter Irland” und Macha bzw. Morrigan, die den Todesaspekt der Göttin verkörperte. Jeder dieser Göttinnen erschien wiederum in dreifacher Gestalt. Wie sehr Irland als Verkörperung der Muttergöttin betrachtet wird, zeigt der Name der zwei Hügel, die sich in der Nähe von Killarney befinden. Sie heißen auf irisch Dá Chich Annan, “die zwei Brüste Anus”.

Brigit, Brigantia, Brigid, Urmutter und katholische Heilige
Brigit war eine Verkörperung der dreifachen Muttergöttin und des Mondes. Sie und ihre beiden Schwestern, die ebenfalls Brigit hießen, waren die Göttinnen so unterschiedlicher Bereiche wie der Heilkunde, der Kriegskunst, der Landwirtschaft und der Dichtkunst. Darüber hinaus war sie Prophetin und Schutzherrin der Druiden. In Kildare (Irland) brannte Brigit zu Ehren ein ewiges Feuer, das von Priesterinnen gehütet wurde. Da es der römischen Kirche nicht gelang, den Kult um Brigit auszurotten, erklärte man sie kurzerhand zur katholischen Heiligen St. Brigid. Das Kloster ihres Ordens wurde vor allem wegen seiner Wunderheilungen und der Fruchtbarkeits- magie bekannt.

Ceridwen, die Hüterin des Kessels
Ceridwen verkörperte den Todesaspekt der dreifachen Göttin. In ihr vereinen sich die Gegensätze von Leben und Tod besonders deutlich. Sie war die alte Sibylle des Herbstes, die Prophetin. Sie wurde auch als weiße, Leichen fressende Sau dargestellt, da das Schwein als Symbol der Muttergöttin angesehen wurde. Ceridwen besaß große Zauberkräfte und braute in ihrem magischen Kessel den Trank der Erkenntnis für ihren hässlichen Sohn Afangdu. Dieser Trank musste ein Jahr lang kochen und sollte von dem Knaben Gwion Bach bewacht werden. Ceridwen schärfte ihm ein, niemals davon zu trinken. Doch eines Tages spritzten ein paar Tropfen von dem Trank auf Gwions Finger. Ohne nachzudenken leckte er den Finger ab und erlangte dadurch großes Wissen und Erkenntnis. Ceridwen verfolgte den jungen Frevler, der sich durch viele Gestaltwandlungen vor ihrem Zorn zu retten suchte. Schließlich verwandelte er sich in ein Getreidekorn, das Ceridwen, in ein Huhn verwandelt, aufpickte. In ihrem Leib wuchs er zum großen Barden Taliesin heran. Seine Verschlingerin sorgte somit für seine Wiedergeburt.

Macha, die schneller war als die Pferde des Königs
Macha war, neben Morrigan und Bodbh, eine der drei Entfaltungen der keltischen Kriegsgöttin Morrigna, die wiederum eine Immanation der großen Muttergöttin war. Macha erschien ebenfalls in dreifacher Gestalt: als Seherin, Kriegerin und Mutter-Bäuerin. Als Kriegerin assoziierte man sie mit mesred machae genannten Pfählen, auf denen die abgeschlagenen Köpfe besiegter Feinde nach der Schlacht zur Schau gestellt wurden.

Morrigan, die Krähe der Schlachten
Morrigan wird in den Sagen als die schrecklichste der drei keltischen Kriegsgöttinnen beschrieben. Es heißt, das Morrigans Gier nach Blut und Opferfleisch groß und ihr sexuelles Verlangen unersättlich war. Sie symbolisierte die Kräfte der Zerstörung, der Vernichtung und des Chaos. In den Artussagen lebt sie als Fee Morgan weiter. Wenn der Schöpfergott sich mit ihr vereinigte und ihre Lust befriedigte, beeinflusste er damit das Gleichgewicht zwischen den Kräften des Lebens und der Zerstörung zu seinen Gunsten. Der Gott Dagda vereinigte sich vor der Schlacht vom Mag Tuired mit ihr und versicherte sich somit ihrer Gunst.

Rhiannon, die Frau mit den Vögeln
Rhiannon, die eigentlich Rigatona, “große Königin”, hieß, verkörperte einen Aspekt der walisischen Muttergöttin Modron. Sie reitet auf einem weißen Pferd, begleitet von ihren Zaubervöglen, die mit ihren Liedern die Toten erwecken und die Lebenden in den Schlaf singen können. Hier zeigt sich die Nähe Rhiannons zur ursprünglichen Großen Göttin, die ebenfalls über Leben und Tod herrschte.

Arawn, der Herr der Unterwelt
Arawn, der Herr der walisischen Unterwelt, war ein grauen Mann. Die Sagen berichten, dass er auf einem grauen Pferd ritt, grau gekleidet und stets von Nebel umgeben war. Arawn führte eine Meute unnatürlich weißer Hunde mit roten Augen und begrüßte die Toten in der Anderwelt. Aber selbst dem Herrn der Unterwelt waren Grenzen gesetzt. So benötigte Arawn Hilfe aus dem Reich der Menschen, um den Sonnengott Havgan besiegen zu können, und es kam zur schicksalhaften mit Pwyll, dem Fürsten von Dyved. 
 

Gwydion, der Gestaltwandler
Der große Druide, Barde und Magier Gwydion war der Sohn Dóns und Belis. Er wurde von seinem Onkel Math aufgezogen und in den geheimen Künsten der Magie unterrichtet. Gwydion war ein Meister der Gedanken und Ideen. Er war ziemlich gewitzt und zog es vor, seine Ziele durch List, statt durch Kampf zu erreichen. Pwyll, der Fürst von Dyved, hatte von seinem Freund aus der Anderwelt einst Schweine erhalten. Diese Tiere gab es bis dahin nicht in Wales, und viele beneideten Pwyll um diesen Schatz. Gwydion gelang es, Pwylls Sohn Pryderi die Schweine durch einen Trick zu rauben. Er verwandelte Pilze in wunderschöne Pferde mit goldenem Zaum- zeug und bot diese Pryderi zum Tausch gegen die Schweine an. Die Verzauberung der Pilze wirkte jedoch nur einen Tag und eine Nacht lang. Als Pryderi die Täuschung bemerkte, rüstete er sich zum Kampf. Es kam zu einer großen Schlacht, in der Gwydion Pryderi im Zweikampf besiegte.

Arianrhod, die Herrin des silbernen Rades
Arianrhod war die Tochter der Göttin Dón, der walisischen Entsprechung der großen Göttin und des Sonnengottes Beli. Arianrhod ist eine Verkörperung der Mondgöttin. Sie war sowohl die Göttin des sich drehenden Sternenhimmels als auch die Göttin der Dämmerung. Ihr Schloss Caer Arianrhod, in dem sie mit ihren drei Schwester wohnte, soll sich im Sternbild der Nördlichen Krone befinden. Einerseits wurde sie als Mondgöttin verehrt, andererseits galt sie als böse Frau - zum einen, weil sie in der Kunst der Magie bewandert war, und zum anderen, weil sie ihre beiden Söhne verstieß. Die innige Beziehung zu ihrem Bruder Gwydion, dem Druiden und Magier, schien aber über die übliche Liebe zwischen Geschwistern hinauszugehen. Jedoch wandte Arianrhod sich der schwarzen Magie zu und wurde durch sie zerstört, während Gwydion sich der weißen Magie verschrieb.

Lug, der Herr aller Künste
Lug wurde sowohl in Gallien als auch in Irland hoch geachtet. Die Städte Lyon, das hollendische Leiden, das niederschlesische Liegnitz im heutigen Polen und das englische Carlisle wurden nach ihm benannt. Lug trägt den Beinamen Samildanach, der “Herr aller Künste”, weil er die Fertigkeiten aller drei Klassen beherrschte. Er war Krieger, Priester und Handwerker; ebenso war er der Gott des Weitblicks, der Weissagung und der Medizin. Deshalb stand Lug sowohl über den Göttern als auch außerhalb ihrer Gemeinschaft. Er hieß auch Lug Lámfadha, “der mit dem langen Arm”. Lug war ein Seelenführer, der die Toten in die Unterwelt begleitete und wieder hinaus in die Welt der Menschen führte. Er war der Gott der Seelenwanderungen. Den Mythen nach kam Lug aus dem “Land des Lebens” und brachte von dort drei magische Gaben mit: ein Schiff, das die Gedanken eines Mannes lesen konnte und ihn überall hinbrachte, wohin er wollte, ein Pferd, das über Land und Wasser gehen, und ein Schwert, das jedes Panzerhemd durchtrennen konnte. Seine Waffen waren ein Speer und eine Schleuder, die beide große magische Kraft besaßen.


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