( FRAXINUS EXCELSIOR
)
BOTANISCHE
CHARAKTERISTIK
Die Esche ist der Baum unter den Laubgehölzen, der am
höchsten wächst. Sie gedeiht jedoch nicht sehr gut im zu engen Verbund mit
anderen Artgenossen.
ERSCHEINUNGSBILD
Höher wird kein Laubbaum in unseren Regionen: Bis zu 40
Meter groß und auffallend schön präsentieren sich ausgewachsene Eschen. Ihre
Kronen sind in jungen Jahren sehr licht, wodurch man leicht die Äste verfolgen
kann, die steil nach oben wachsen. Mit zunehmendem Alter legt die Krone an
Umfang zu, wölbt sich nach oben und macht schließlich einen unregelmäßigen
Eindruck. Die gerade abstehenden Äste beginnen schon am unteren Teil des
Stammes, der in der Regel sehr gerade wächst, sich zu verzweigen.
Die Rinde der Esche ist anfangs sehr glatt, später
durchziehen sie Furchen und Risse der Länge nach. Die Blütezeit der Esche ist im
April, die Blüten sehen jedoch recht unscheinbar aus. Die gegenständigen Knospen
sind dick, zugespitzt und tiefschwarz. Außer diesen Hauptknospen werden auch
noch Nebenknospen ausgebildet - für schlechte Zeiten. Diese treiben dann aus,
wenn später Frost die ersten jungen Blätter geschädigt haben sollte. Voll
entfaltete Blätter sind gegenständig und unpaarig gefiedert und rund 25
Zentimeter lang. Die Fiederblättchen können als oval, vorne spitz und gezähnt
beschrieben werden. Eschenblätter sind oben mattgrün, auf der Unterseite
heller.
Die geflügelten Früchte der Esche sind etwa drei Zentimeter
lang und vorne zugespitzt; mit zunehmender Reife bekommen sie eine immer tiefere
braune Farbe.
STANDORT
Die Esche findet man in verwachsenen und krautreichen Auen-
und Schluchtwäldern. Sie sucht sich sickerfrische, nährstoffreiche
Böden.
VORKOMMEN
Die Esche wächst in ganz Europa und wird oft als Zierbaum
in Parks angepflanzt.
BESONDERHEITEN
Das elastische Holz der Esche wird für das Turngerät Barren
verwendet. In den Anfängen des Wintersports diente es auch zur Herstellung von
Skiern.
DIE KELTISCHE DEUTUNG
Die Kelten fertigten aus
Eschenholz ihre Waffen, deshalb findet man diesen Baum auch sehr häufig in der
Nähe ihrer Festungen. Aber Rinde und Blätter waren auch in der keltischen
Naturheilkunde unentbehrlich (beispielsweise gegen Fieber, Wundbrand, Rheuma
oder Gicht). Die Druiden bedienten sich des Eschenholzes, um Regen zu machen
oder die zerstörerische Kraft des Wassers zu bannen. Die Esche war ein Symbol
dafür, die persönliche Freiheit zu finden, zu verteidigen und zu
erhalten.
DIE
ESCHE-GEBORENEN
( 25. MAI BIS 3. JUNI
UND
22. NOVEMBER BIS 1. DEZEMBER
)
KURZCHARAKTERISTIK: Ideenreich, beweglich,
freiheitsliebend, aufgeschlossen, tolerant, sozial. IHR MOTTO: Nur kein
Stillstand!
IHRE
STÄRKEN
Esche-Geborene sind fantasievoll und für alle
Schattierungen des Lebens offene Menschen. Ihr Verhalten ist gekennzeichnet von
der (intellektuellen) Suche nach größtmöglicher Entfaltung der Persönlichkeit
und dazu brauchen sie sehr viel Freiheit. Anderen gegenüber bringen sie
größtmögliche Toleranz auf. Sie sind begeisterungsfähig und sehr ausdauernd und
verfügen ganz natürlich über eine positive Denkweise, während sie versuchen, das
Leben mit Sinn zu erfüllen. Esche-Geborene hassen Ungerechtigkeiten, woraus ein
ausgeprägter Wohltätigkeitssinn resultiert. Diese Menschen sind ständig auf
(gedanklichen) Reisen und streben dabei nach immer höherer Entwicklung und
Bildung.
IHRE
SCHWÄCHEN
Wenn sie nicht genügend Freiraum haben oder jemand versucht
sie zu manipulieren oder zu bevormunden, dann werden Esche-Geborene zu
wutschnaubenden Kämpfern und nehmen dann auch keine Rücksicht mehr. Es kann
schließlich zu harten Auseinandersetzungen kommen, bei denen sie keinen
Millimeter nachgeben. Ungezügelte Aggressionen sind ein großes Problem des
Esche-Geborenen. Sein zweites ist der fast zwanghafte Drang nach Veränderung,
nach Bewegung und Entwicklung. Der Wunsch nach Neuem kann zum Selbstzweck werden
und somit auch zur Oberflächlichkeit führen. Verliert der Esche-Geborene sein
konkretes Ziel aus den Augen, kann es zu extrem widersprüchlichen Handlungen
kommen.
ESCHE-GEBORENE UND DIE LIEBE
Sie suchen einen geistreichen Partner, einen Mitdenker und
Seelenverwandten. Esche-Menschen brauchen Zweisamkeit und Bewunderung, aber vor
allem jemanden, der nicht klammert, sondern immer wieder loslassen kann. Dann
bringen sie sehr stark sich selbst und prickelnde Sexualität in eine Beziehung
ein. Sie sind starke, ruhelose Liebende, die nicht gebremst, sondern unterstützt
werden wollen. Auf Partner, die sie erziehen möchten, reagieren sie äußerst
giftig.
KÖRPERLICHE
SCHWACHSTELLEN
Beine, Arme, Rücken, Kreislauf, Nerven
HEILKRÄUTER DER
ESCHE
Arnika, Zinnkraut, Salbei, Kerbelkraut, Eibisch, Enzian,
Tausendgüldenkraut, Ginseng
DAS SOLLTEN ESCHE-GEBORENE
BEACHTEN
Nichts verträgt die Esche weniger, als wenn sie durch
äußere Zwänge zu einer zu engen Verbindung mit anderen gezwungen wird. Da helfen
dann auch ansonsten optimale Lebensbedingungen nicht weiter. Dieses Baumzeichen
ist zwar kein ausgesprochener Einzelgänger, braucht aber einen eigenen, klar
umgrenzten Lebensbereich, der nur ihm gehört und in dem es nach eigenem
Gutdünken schalten und walten können will. Im selben Maß, wie sich diese
Menschen eine Umgebung schaffen, in der sie atmen können, versuchen sie auch
eine schillernde, beachtenswerte Persönlichkeit zu entwickeln. Dabei legen sie
eine klare, soziale Haltung an den Tag. Wenn die Esche-Persönlichkeit nicht
durch aggressives oder zu raumgreifendes Verhalten anderer dazu gezwungen wird,
schränkt sie Mitmenschen kaum ein und ist deshalb für ausgleichende
Führungsrollen prädestiniert. Selbstständigkeit ist für sie das Beste, als
Untergebene eignet sie sich nur in den allerseltensten Fällen. Die Esche ist
eines der stabilsten Baumzeichen, vor allem was die seelische Belastbarkeit
anbelangt. Sie lechzt geradezu nach immer neuen Herausforderungen, nach
Abwechslung und allem, was sie aus dem Alltagstrott befreit. Fehlen diese
äußeren Anreize, kann eine gewisse Kritiksucht die unangenehme Folge sein. Ein
Heim für immer und ewig ist für Esche-Geborene nur schwer und nur in ganz
besonderen Ausnahmefällen vorstellbar und auch nur dann, wenn dieses so
großzügig bemessen ist, dass sie darin nicht an ihre geistigen Grenzen
stoßen.Was sie dagegen sehr schätzen, sind Umstände, die ihre geistige Freiheit
sichern. Sie schaffen sich daher psychische, physische und finanzielle Reserven
für eventuelle Notzeiten, um sich auf keinen Fall durch eine plötzliche
Veränderung aus dem idealistischen Konzept bringen zu lassen. Nimmt man
Esche-Menschen diese Reserven, entzieht man ihnen eine existenzielle
Lebensgrundlage.
Suchen Sie hier unsere Produkte zur
Esche.
Quelle: Das
Horoskop der Druiden, Carla Ludwig, ISBN
3-635-60335-X
|