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Baumlexikon

Als Baum wird in der Botanik eine ausdauernde (mehrjährige) Pflanze bezeichnet, die einen deutlich erkennbaren aufrechten verholzten Stamm besitzt, der aus einer Wurzel emporsteigt und an dem sich oberirdisch Äste befinden, die wiederum Zweige ausbilden. Die Zweige verlängern sich jedes Jahr durch Austreiben von Endknospen, verholzen dabei und nehmen kontinuierlich an Dicke und Umfang zu. Das besondere Merkmal des Baumes ist, dass sein holziger Stamm erst in einer gewissen Höhe eine aus blättertragenden Ästen bestehende Krone entwickelt. Bäume kommen in fünf verschiedenen Pflanzengruppen vor: Die bekanntesten sind die Laubbäume (aus den Blütenpflanzen) sowie die Nadelbäume (aus den Nadelholzgewächsen). Beide Pflanzengruppen haben verholzte Stämme. Daneben kommen drei kleinere Pflanzengruppen vor, die baumartige Strukturen ausbilden: die Palmen, die Palmfarne und die Baumfarne. Diese drei Gruppen besitzen kein echtes Holz mit Dickenwachstum. Daher ist der Stammdurchmesser (von unten nach oben) auch relativ gleichmäßig. Der Stamm entsteht aus den Blattansätzen. Als Laubbaum werden Bäume bezeichnet, die breite Blätter besitzen. Bäume mit schmalen Blättern werden als Nadelbäume bezeichnet. Bekannte Laubgehölze in Europa sind die Eberesche, die Platane, die Buche, die Hainbuche, die Kastanie, die Ulme, die Maulbeere (auch Maulbeerbaum genannt), die Weide, die Pappel, die Espe, die Erle, der Walnussbaum, die Esche, die Eiche, der Ahorn, die Birke, die Robinie und viele weitere. Die Nadelholzgewächse (Pinophyta), von lateinisch conifera: "Zapfenträger", bilden eine monophyletische Abteilung von Samenpflanzen. Sie wurden früher zusammen mit den Palmfarnen (Cycadophyta), den Ginkgopflanzen (Ginkgophyta) und den Gnetophyta zu den nacktsamigen Pflanzen gezählt, und sind von den bedecktsamigen Blütenpflanzen (Magnoliophyta) abgesetzt. Bekannte Nadelgehölze in Europa sind z.B. Zypressen, Eiben, Kiefern, Tannen und die Lerche. Von großem Einfluss auf die Wuchsform ist bei allen Bäumen der Umstand, ob sie frei stehen oder eng mit anderen Bäumen zusammen aufgewachsen sind. So kann zum Beispiel bei der Rotbuche, wenn sie frei steht, eine Krone schon in geringer Entfernung vom Boden entstehen, indem hier nicht selten wenig über Mannshöhe die ersten, horizontal ausstreichenden Äste sich am Stamm ausbilden. Im geschlossenen Rotbuchenwald dagegen tragen die säulenförmigen Stämme erst in sehr beträchtlicher Höhe spitzbogenartig aufstrebende Äste, auf denen sich erst dann das Laubdach über den hohen Säulenhallen ausbreitet. Ähnliche Verhältnisse zeigen auch meistens die anderen Bäume bei freiem und bei geschlossenem Stand. Daneben finden sich bei einigen Varietäten auch so genannte "Trauerbäume", bei denen sämtliche Zweige zur Erde niederwachsen. Die bekannteste "trauernde" Varietät ist die Traueresche; doch kennt man auch bei vielen anderen Bäumen "Trauerbäume", so beispielsweise bei den Ulmen, Linden und den Weiden. Bäume können bei ungestörter Vegetation und unter günstigen Verhältnissen ein außerordentliches Alter erreichen. Mit dem hohem Alter, das oft mehrere Jahrhunderte betragen kann, ist in der Regel eine ungewöhnliche Dicke des Stammes, aber nicht immer eine entsprechende Höhe verknüpft. Die ältesten, stärksten und höchsten Individuen der Erde gehören zu den Affenbrot-, Drachen- und Gummibäumen, zu den Eichen, Linden, Platanen, zu den Palmen sowie zu den Nadelbäumen. Aloys de Cadamosto fand 1454 an der Mündung des Senegal Stämme des Affenbrotbaums (Adansonia digitata) von ungefähr 32 m Umfang; andere Reisende geben den Durchmesser der gleichen Stämme mit 8-9,4 m bei 22 m Höhe an. Spätere Reisende fanden die 300 Jahre früher von den ersten Besuchern eingeschnittenen Inschriften im Innern des Stammes wieder, und nach dem Maßstab, der sich daraus für die Verdickung des Stammes ergab, schätzte man das Alter mancher dieser Riesen auf ca. 6000 Jahre. Die größte und mächtigste Eiche in Europa besitzt Deutschland bei Körtlinghausen im Regierungsbezirk Arnsberg. Sie zählt über 1100 Jahre und hat etwa 22 m Höhe und knapp über dem Erdboden einen Umfang von 12,4 m. In Litauen sind Linden von 25,7 m Umfang und 815 Jahresringen gefällt worden. Zu den durch ihre Größe berühmten Linden gehört auch diejenige bei Freiburg im Üchtland in der Schweiz, welche schon zur Zeit der Schlacht bei Murien wegen ihres Umfanges bekannt war, und die bei Neuenstadt am Kocher in Baden-Württemberg, welche eine Chronik schon 1226 als den "großen Baum an der Heerstraße" bezeichnet. Ein bekannter Kastanienbaum am Ätna, dessen Stamm sich mehr durch Breite als durch Höhenwuchs auszeichnet, ist mehrere Jahrhunderte alt; in seinem Innern sollen angeblich 100 Pferde Platz gehabt haben. In Kalifornien gibt es Rottannen von 85,5 m Höhe, in Western Oregon solche von 94 m Höhe. Weißtannen von 63 m Höhe und 4-5,6 m Umfang finden sich auf dem Kübany im Quellgebiet der Moldau. In einem geschützten Tal der kalifornischen Sierra Nevada steht die 1850 entdeckte Familie von 90 riesigen Exemplaren der Wellingtonia gigantea. Einer dieser Bäume, den man mit abgebrochener Krone am Boden liegend fand, soll rund 140 m hoch gewesen sein. Das Alter eines anderen Baumes, den man gefällt hatte, ist aus den Jahresringen auf mehr als 3000 Jahre berechnet worden. Die Zedern des Libanon sind weltberühmt; ihre Stämme haben einen Umfang von bis 12,5 m bei 25-28 m Höhe. Sie kontrastieren sonderbar mit unseren nur in der Dicke kolossalen Eibenbäumen (Taxus baccata), die aber unter allen europäischen Baumarten das höchste Alter erreichen. So ergab sich beispielsweise für den Taxus baccata von Brabum in der englischen Grafschaft Kent ein Alter von drei Jahrtausenden. Unsere größten Tannen und Fichten erreichen mitunter eine Höhe von 47 m bei einer Stärke von 3,7 m im Umfang; ihren stattlichen Wuchs vollenden sie in 120-150 Jahren, obwohl sie 300 Jahre und noch älter werden können. Im Böhmerwald gibt es Fichten von 63 m Höhe.


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